Implantate

Unser Anspruch ist Ihr schönstes Lächeln.

Dr. Vaal – Erklärvideo Zahnimplantat

Überblick: Implantat

  • Schonend und risikoarm für Nachbarzähne
  • Optimale Ästhetik und Funktion
  • Material der Implantate: Titan, keramikbeschichtetes Titan oder Keramik
  • Verhinderung von Knochenschwund und Kiefergelenksbeschwerden
  • Deutlich höhere Lebensdauer im Vergleich zu anderen prothetischen Versorgungen (z.B. Brücke oder Krone)
  • Ermöglichung eines absolut festen Prothesenhalts
  • Verwendung qualitativ hochwertiger Implantate namhafter Hersteller durch uns
  • Als Zahnersatz nahezu für jede:n Patienten:in geeignet
Implantate - die perfekte Lösung im Detail

Zahnimplantate (auch sog. Implantatkörper, nachfolgend Implantate) sind künstliche Zahnwurzeln, die aus allergiefreiem Titan. keramikbeschichtetem Titan oder auch aus Vollkeramik gefertigt sind. Die künstliche Zahnwurzel, die fest im Kiefer verschraubt wird, ist die Basis für den von Ihnen gewünschten Zahnersatz, etwa eine Implantatkrone, eine Brücke oder eine Prothese. Es gibt insgesamt über 200 Implantattypen. Wie bei anderen Produkten auch ist die Qualität der Implantatsysteme sehr unterschiedlich. Wir verwenden ausschließlich qualitativ hochwertige Implantatsysteme namhafter Hersteller, die wir uns auch selber einsetzen würden (z.B. Neoss©, Nobel Biocare©, i-systems©, Straumann©, Ankylos©).

Schonend und risikoarm für Nachbarzähne

Bei der Versorgung mit Implantaten müssen -anders als bei dem Einsatz einer Brücke- keine gesunden Nachbarzähne beschliffen werden. Es wird nur das ersetzt, was wirklich fehlt. Die Behandlung ist deshalb schonend und risikoarm. Werden fehlende Zähne nicht ersetzt, kann dies zu Kiefergelenksbeschwerden, verminderter Kaufunktion und Knochenschwund im Kiefer führen. Die Implantate ersetzen mit ihrer Implantatkrone den natürlichen Zahn vollständig, so dass sich die verbleibenden Zähne nicht verschieben können und es nicht zu Kiefergelenksbeschwerden kommt. Durch den Kaudruck der Implantate lässt sich der Knochenrückgang aufhalten bzw. jedenfalls verlangsamen.

Ästhetisch und funktional die beste Lösung

Implantate sind von den eigenen Zähnen nicht zu unterscheiden. So sorgen sie für ein perfektes Aussehen. Die künstlichen Zahnwurzeln sorgen für eine optimale Funktion. Sie können wieder alles essen, worauf Sie Appetit haben und sorgenfrei kraftvoll zubeißen.

Für (nahezu) jeden Patienten geeignet

Implantate sind nahezu für jeden Patienten geeignet, bei dem ein fehlender Zahn ersetzt werden muss. In der individuellen Behandlungssituation werden die genauen Voraussetzungen diagnostiziert und mit Ihnen besprochen. Die Einnahme von Blutverdünnern stellt keine Kontraindikation da, d.h. Implantate können gesetzt werden.

Schmerzfrei und wenig belastend

Wir setzen mehr als 1.500 Implantate im Jahr. Unser Ärzteteam besteht aus Spezialisten mit mehr als 30 Jahren Erfahrung. Darüber hinaus ist unsere Praxis Mitglied im ECDI, ein Zusammenschluss führender Implantologen aus Deutschland und dem Rest Europas. Alle ECDI-Zentren garantieren Exzellenz, Kompetenz und langjährige Erfahrung. Nur wer die Aufnahmekriterien erfüllt, kann Mitglied werden (mehr dazu auf der Homepage der ECDI). Daher wissen wir aus Erfahrung, dass Implantate die beste Alternative zur konventionellen Versorgung sind.

Wir versprechen Ihnen eine schmerzfreie und wenig belastende Behandlung. Nehmen Sie uns beim Wort.

Implantataufbau
Grafische Darstellung eines Implantats

Überblick: Behandlungsablauf (ca. 4 Termine)

  • 1. Termin: Erstberatung (unverbindlich und kostenlos)
  • 2. Termin: Gründliche Anamneseerhebung, präzise Diagnosestellung und genaueste Planung mittels 3-D-Bildgebung (DVT)
  • 3. Termin: Schmerzfreier chirurgischer Eingriff: Einbringen des Implantats (anschließend mögliche provisorische Versorgung bzw. Lückenschluss (beim Hauszahnarzt))
  • 4. Termin: Freilegung (nach ca. 3 Monaten Einheilzeit) und Abdrucknahme für Implantatkrone
  • Zeitnahe Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz (beim Hauszahnarzt)
  • Insgesamte Behandlungsdauer ca. 3 Monate bzw. ca. 6 Monate (mit vorheriger Zahnentfernung)
Behandlungsablauf im Detail
1. Termin: kostenlose und unverbindliche Beratung

Im ersten unverbindlichen und kostenlosen Beratungsgespräch erörtern wir Ihre individuellen Vorstellungen und Behandlungssituation. Sollten Sie -wie viele Patienten- vor dem Eingriff Bedenken oder Angst haben, sprechen Sie uns offen an. Wir nehmen Ihre Sorgen ernst. Durch unsere Anästhesielösungen können wir Ihnen guten Gewissens versprechen, dass der Eingriff für Sie schmerzfrei verläuft. Im Anschluss an das Erstberatungsgespräch erhalten Sie einen Kostenvoranschlag für die Behandlung.

2. Termin: Anamnese, Diagnose, präzise Planung

Sofern Sie sich für eine Versorgung mit einem Implantat entscheiden, erfolgt in einem nächsten Termin in der Praxis eine detaillierte, gründliche Anamneseerhebung, eine präzise, individuelle Planung Ihrer Implantation. Mithilfe der 3-D-Bildgebung, der sog. digitalen Volumentomografie (DVT), kann ein dreidimensionales Bild des Kiefers erzeugt werden. Damit lassen sich die Beziehungen zwischen Zähnen, Nerven und Knochenverhältnissen exakt abbilden. Die 3-D-Planung erlaubt es, den optimalen Sitz der Implantate im Hinblick auf Position, Tiefe und Winkel bereits im Vorfeld exakt zu bestimmen. Damit wird die Sicherheit der Behandlung vor allem in schwierigen Ausgangssituationen erhöht. Der Volumentomograph hat eine zu 90 % geringere Strahlenbelastung als herkömmliches Röntgen.

In wenigen Fällen zeigt sich durch die Auswertung der Röntgendaten, dass vor der Implantation zunächst ein Knochenaufbau (ggfs. mit Sinuslift) durchgeführt werden muss. Das ist z.B. bei Entzündungen des Zahnfleischs oder bei fortgeschrittenem Knochenabbau der Fall. Da wir mit speziellen Zygoma-Implantaten arbeiten, können wir unseren Patienten oft jedoch einen Knochenaufbau ersparen.

3. Termin: chirurgischer Eingriff

Im chirurgischen Eingriff wird nun das Implantat in den Knochen eingebracht und die Schleimhaut vernäht. Das Setzen des Implantates oder der Implantate kann in örtlicher Betäubung, Dämmerschlaf oder Vollnarkose erfolgen. Für welche Anästhesieform Sie sich auch entscheiden: In keinem Falle werden Sie während des Eingriffs Schmerzen haben. Die Lücke kann von Ihrem Hauszahnarzt auf Wunsch mit einem provisorischen Zahnersatz versorgt. Sie müssen also zu keiner Zeit ästhetische Einschränkungen in Kauf nehmen.

Nun kann das Implantat in Ruhe in den Knochen einwachsen.

4. Termin: Freilegung

Nach der ca. dreimonatigen Einheilzeit wird das Implantat freigelegt und ein Abdruck genommen. In unserer Praxis ist die Behandlung damit beendet.

Auf der Basis des Abdrucks fertigt das Zahnlabor Ihres Hauszahnarztes den definitiven Zahnersatz an. Kurze Zeit später ist der endgültige Zahnersatz hergestellt. Er wird nun dauerhaft und sicher auf der künstlichen Zahnwurzel befestigt. Weder Sie noch Ihre Umwelt wird einen Unterschied zu den natürlichen Zähnen bemerken.

Sofern vor der Implantation der Zahn zunächst entfernt wird, muss ca. drei Monate gewartet werden, bis das sog. „Zahnfach“ verheilt ist. Die Phase vom Implantateingriff bis zum Einsetzen des endgültigen Zahnersatzes ist je nach individueller Situation des Patienten unterschiedlich lang. Im Durchschnitt kann man hierbei jedoch von rund drei Monaten ausgehen.

Überblick: Sofortimplantate

  • Bedingung: optimale physische Voraussetzungen im Kiefer, ansonsten besteht ein hohes Risiko des Verlusts des Implantats
  • Keine Wartezeit zwischen Zahnentfernung, Implantation und Freilegung
  • Keine ästhetischen Beeinträchtigungen,
    Sofortbelastung möglich
  • Geeignet bei Zahnverlust nach Unfällen, bei kleineren Zahnlücken im ästhetischen Bereich der Oberkieferfront oder
  • im zahnlosem Kiefer bietet sich die sog. All on 4-Behandlung an
Sofortimplantate im Detail

Alter Zahn raus und sofort ein Implantat mit Implantatkrone rein – kein Abwarten nach der Zahnentfernung vor der Implantation (ca. 3 Monate) und auch kein Abwarten nach der Implantation vor der Freilegung (ca. 3 Monate). Das ist zu Recht eine Wunschvorstellung, mit der sich viele Patienten bei uns vorstellen.

Optimale biologische Voraussetzungen

Die Möglichkeit dieser sog. Sofortimplantation (mit Sofortbelastung) besteht bei optimalen biologischen Voraussetzungen, also einem guten Knochenangebot und gesundem Zahnfleisch im Implantationsbereich. Denn das Kieferimplantat muss eine sehr hohe Stabilität im Knochen haben, um es sofort zu belasten. Häufig ist es deshalb v.a. bei Einzelzahnlücken erfolgversprechender, die Implantation nach dem Abheilen der Wunde, die der entfernte Zahn hinterlassen hat, sowie nach der Verfestigung des Knochens einzuplanen.

Kleinere Zahnlücken im Frontbereich

In Betracht kommt das Verfahren der Sofortimplantation (mit Sofortbelastung) in der Regel bei kleineren Zahnlücken im ästhetischen Bereich der Oberkieferfront oder im Fall eines zahnlosen Kiefers. Ein Sofortimplantat ist grundsätzlich genauso aufgebaut wie ein herkömmliches Implantat. Der Unterschied liegt einzig in der Form des Implantatkörpers bzw. in der Gewindeform. Bei einem zahnlosen Kiefer gibt es die Möglichkeit, auf vier Implantaten eine festsitzenden Zahnersatz zu verwirklichen. Diese Behandlungsmethode bieten wir seit Jahren an und sind davon immer wieder begeistert. Erfahren Sie an dieser Stelle mehr über die All-on-4-Behandlungsmethode.

Mehr über das All-on-4™-Prinzip >

FAQ: Implantate

Darüber hinaus klären wir sehr gerne in einem persönlichen unverbindlichen Gespräch alle Ihre Fragen.

Dr. Eißing – Erklärvideo gelockertes Implantat
Was kostet ein Zahnimplantat?

Die Kosten eines Implantats hängen im konkreten Fall immer von den individuellen Umständen ab. Im günstigsten Fall kostet ein Einzelimplantat im Implantatzentrum Emsland ca. 800 €. Hierzu können noch Kosten dazukommen wie z.B. für eine 3-D-Bilddiagnostik. Sie erhalten vor der Behandlung einen ausführlichen Kostenvoranschlag.

Wie lang hält ein Implantat? Muss das Zahnimplantat nach einiger Zeit wie z.B. ein Hüftimplantat gewechselt werden?

Nein, es muss nicht gewechselt werden. Ein Zahnimplantat hält im besten Fall, die in gute Pflege voraussetzt, ein Leben lang. Die größte Gefahr für den Verlust eines Implantats ist die sog. Periimplantitis, die sich durch gute Mundhygiene stark minimieren lässt. Das beweist auch die Statistik. Nach zehn Jahren im Mund sieht die Erfolgsquote wie folgt aus: Zahnimplantat: 90 % (Quelle: Wissenschaftliche Stellungnahme der DGZMK (Link)), Zahnbrücke: 80 %, enzelne Zahnkrone: 70-75 % (siehe: www.implantate.com (Datum 2.10.21))

Aus welchen Werkstoffen besteht das Zahnimplantat?

Der Implantate, die wir verwenden, bestehen zu 98 % aus Titan. Titan ist der zuverlässigste Werkstoff für eine Implantation. Auf Titan reagiert der Körper in der Regel nicht abweisend, weshalb das Implantat nach dessen Einsatz gesund in den Kieferknochen einwachsen kann. Es ist kaum wärmeleitfähig und durchlässig für Röntgenstrahlen. Auf Wunsch können auch Implantate aus Keramik oder keramikbeschichtetem Titan gesetzt werden. Implantate aus Keramik gelten als frei von Metall. Aus medizinischer Sicht stehen sie den Implantaten aus Titan aufgrund ihrer Bruchgefahr aber deutlich nach.

Wie muss ich mich nach dem chirurgischen Eingriff verhalten?
Sie können zu einer schnellen Heilung beitragen. Wir haben ein Merkblatt zusammengefasst, das Sie bei Bedarf in der Praxis erhalten. Es ist hilfreich, wenn Sie Folgendes beachten:

Ihre Reaktion ist eingeschränkt: Durch den Eingriff und die verwendeten Anästhesiemittel ist Ihre Reaktionsfähigkeit nicht so wie üblich. Bitte fahren Sie daher in den ersten vier Stunden nach der Operation nicht selbst ein Kraftfahrzeug.

Kein Aspirin: Bei Bedarf können Sie ohne Bedenken ein Schmerzmittel einnehmen. Bitte greifen Sie jedoch nicht zu Aspirin. Es verdünnt das Blut und erhöht damit die Gefahr von Nachblutungen.

Kühlung des Operationsgebietes: Am Tag nach der Operation und möglichst auch in den beiden darauffolgenden Tagen kühlen Sie bitte den Operationsbereich von außen. Optimal benutzen Sie dazu ein spezielles Kühlkissen, das sie mit einem Waschlappen oder einem kleinen Handtuch umwickeln. Bitte vermeiden Sie direkten Hautkontakt.

Verzicht auf Alkohol und Nikotin: Bitte rauchen Sie 24 Stunden nach dem Eingriff nicht und verzichten Sie ebenso auf Alkohol. Beide Stoffe können evtl. Nachblutungen hervorrufen und die Wundheilung stören.

Medikamente gewissenhaft einnehmen: Nehmen Sie die Medikamente, die wir Ihnen verschrieben haben, genauso oft und so lange ein, wie wir es Ihnen erklärt haben. Sie sind wichtig, um die Heilung zu fördern und unerwünschte Probleme zu vermeiden.

Wie arbeiten mein Hauszahnarzt und die Ärzte vom Implantatzentrum Emsland zusammen?

Das Implantatzentrum Emsland ist eine sog. Überweiserpraxis. Die dort tätigen Kieferchirurgen haben die zahn- und die ärztliche Approbation. Sofern es um das Setzen von Implantaten geht, planen wir Hand in Hand mit Ihrem Hauszahnarzt. Wir setzen das Implantat ein, machen eventuell einen erforderlichen Knochenaufbau zuvor und Entfernen die Zähne. Die prothetische Versorgung, d.h. die Implantatkrone oder eine sonstige prothetische implantatgetragene Konstruktion wird durch Ihren Hauszahnarzt eingesetzt.

Wie wird ermittelt, ob für mich eine Sofortimplantation in Betracht kommt?

Im persönlichen Gespräch mit einer Anamnese und Diagnose klärt Ihr Kieferchirurg Ihre individuellen Behandlungsvoraussetzungen mit Ihnen ab.

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