Implantate sind fast immer die bessere Wahl. Sie sind Brücken und herausnehmbaren (Teil-) Prothesen in vielerlei Hinsicht überlegen: Denn die künstlichen Zahnwurzeln verhindern den Knochenabbau des Kiefers durch ständigen Reiz, Zug und Druck auf das Knochengewebe. Es wird – genauso wie durch natürliche Zahnwurzeln – angeregt, ständig neue Knochenzellen zu bilden. Ein weiterer Nachteil herkömmlicher Zahnersatzversorgungen mit Brücken: die gesunde Zahnhartsubstanz der Nachbarzähne muss geschliffen werden, damit die Brücke hierauf befestigt werden kann. Dank Implantaten bleibt dagegen sowohl der Kieferknochen langfristig erhalten als auch die Zahnhartsubstanz der Nachbarzähne. Implantate verankern nicht nur Einzelzähne, sondern auch Brücken, Teil- und Totalprothesen fest im Kiefer. Außerdem ersparen sich Implantatträger die lästige geschmacksverändernde Haftcreme, die häufig bei herausnehmbarem Zahnersatz notwendig ist. Bei implantatgetragenen Oberkieferprothesen ist der Gaumen frei – das sorgt für ein besseres Geschmacksempfinden beim Essen gegenüber herkömmlichen Prothesen, die zur Befestigung am Gaumen saugen müssen. Quelle: Zahnarztpraxis Marten Jan Lindeman/Blog; Foto: ungar/stock.adobe.com

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