Beim Setzen von Zahnimplantaten kommt es unter anderem auf die anatomischen Gegebenheiten des Kiefers an und ob beispielsweise vor dem Einsetzen ein Knochenaufbau oder schleimhautchirurgische Maßnahmen durchgeführt werden müssen. Daraus resultieren weitere Behandlungsschritte, die zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen und die Dauer der OP verlängern können. So dauert es beispielsweise 30-90 Minuten, um benötigtes Knochenersatzmaterial einzubringen. Für die Einheilung des Kieferknochens müssen Sie eine Dauer von 3-12 Monate einplanen. Erst dann ist es möglich, die Implantate zu setzen. Die Dauer der OP hängt wiederum von der Anzahl der Implantate ab und welche Technik hierfür angewendet wird.

Viele Patienten scheuen den Aufwand einer Implantation. Die jeweiligen Eingriffe, um das Implantat einzubringen sind jedoch sehr schonend und schmerzarm. Hinzukommt, dass Patienten mit festsitzendem Zahnersatz deutlich an Lebensqualität gewinnen und Implantate bei guter Pflege ein Leben lang halten können. Zusätzlich müssen Sie während der Einheilzeit nicht ohne Zähne ausharren. Ein ästhetisches Provisorium stellt die Versorgung mit einem vorläufigen Zahnersatz in dieser Zeit sicher.

Meistens reicht eine einzige Behandlungssitzung für die Operation an sich aus, um ein Zahnimplantat einzusetzen. Diese Sitzung dauert in der Regel ca. 60 Minuten, wobei pro Implantat mit einer Dauer von 30 Minuten zu rechnen ist. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtbehandlung. Die Behandlung beginnt bereits mit der Entfernung des zerstörten Zahns und der darauffolgenden Heilungsphase. Je nach gewähltem Verfahren kann diese unterschiedlich lang dauern, bevor wir das Zahnimplantat einsetzen. Auch das Implantat muss erst einheilen, bevor die Behandlung fortgesetzt werden kann. Insgesamt ist mit einer Gesamtbehandlungsdauer von 4 bis 8 Monaten zu rechnen.

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